Innenminister verbieten bevor schlimmere Folgen eintreten!

Zur Debatte über ein Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen erklärt Jan Philipp Albrecht, Sprecher der GRÜNEN JUGEND:

“Angesichts der jüngsten Äußerungen der Innenminister von Niedersachsen, Bayern und Brandenburg kommt die GRÜNE JUGEND zu dem Schluss, dass nicht Computerspiele sondern die Landesinnenminister schnellstens verboten werden müssen. Anscheinend fördert das Amt kurzsichtige und unsinnige Politikansätze, macht dick und sorgt für rasanten Realitätsverlust. Die vorschnelle Reaktion des bayrischen Innenministers Beckstein, ‘Killer-Spiele’ sollten in der Größenordnung von Kinderpornographie eingeordnet werden, entbehrt jeglichen Verstands. Offensichtlich sollen nun alle Computer spielenden Kinder als potentielle AmokläuferInnen eingestuft werden. Damit wird die Realität von den Füßen auf den Kopf gestellt. Die Forderung des niedersächsischen Innenminister Schünemann und seinem Kollegen Schönbohm aus Brandenburg nach staatlichen Verbotsregelungen ist purer Aktionismus. Seit Jahren ist klar, dass es keinen einzigen stichhaltigen Beleg für einen Zusammenhang zwischen gewalttätigen Computerspielen und gewalttätigem oder aggressiven Verhalten gibt. Die Behauptung wird durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer.

Related posts

Keine Kommentare bis jetzt. Sei der Erste.

Hinterlasse einen Kommentar

XHTML:Folgende Tags sind erlaubt:<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>