Archiv für: März, 2007
Protokoll der Mitgliederversammlung vom 13. März 2007
Beginn: 18 Uhr
Sitzungsleitung: mehr oder weniger leitete die Sitzung sich selbst
anwesend: Anna (ab ca. 18.30 Uhr), Katha, Kevin, Matthias
Die Protokollantin spricht Ada an dieser Stelle die besten Genesungswünsche aus… ![]()
Protokoll: Katha Weiterlesen
Achtung: “Krank” sein bei der Musterung kann Folgen haben
Wer bei der Musterung etwas mehr “krank” oder “untauglich” ist, als man es wirklich ist, kann sich so vielleihct vor der unsinnigen Pflicht retten, aber womöglich hat dies böse Spätfolgen, wenn Versicherungen diese Unterlagen später heranziehen. Mehr dazu im Blog von Patrick und bei Spiegel-Online.
Schreibe einen KommentarVersammlung
Die Grüne Jugend trifft sich immer Dienstags um 19 Uhr im Grünen Büro (Wildenbruchstr. 15-17)
Schreibe einen KommentarAktion “Gleiche Arbeit – Gleiches Einkommen” der GJ-Gelsenkirchen zum Internationalen Frauentag
Am 8.März hat die Grüne Jugend Gelsenkirchen – anlässlich des internationalen Weltfrauentags- eine Aktion mit dem Thema „Gleiche Arbeit- Gleiches Einkommen“ durchgeführt.
Die Aktion sollte die Bürger/innen auf die ungleiche Einkommensverteilung zwischen den Geschlechtern aufmerksam machen. Es geht also primär um die Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft und der gegenwärtigen Arbeitswelt. Obwohl wir bereits im 21.Jahrhundert angekommen sind und das Thema Geschlechtergerechtigkeit seit Ende des 20.Jahrhunderts diskutiert wird, bekommen erwerbstätige Frauen durchschnittlich 25% weniger Einkommen im Vergleich zu ihren männlichen Arbeitskollegen. Weiterlesen
10 KommentareDie Hälfte der Macht den Frauen!
Auch heute sind Frauen in vielen Bereichen noch benachteiligt. Der aktuelle
Gleichstellungsbericht der EU-Kommission zeigt, dass Frauen in Europa im Schnitt
fünfzehn Prozent weniger verdienen als Männer. “In Deutschland haben sich die
Einkommensunterschiede zwischen 1994 und 2004 sogar noch vergrößert,” kritisiert
Verena Schäffer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, “wir verlangen gleichen Lohn
für gleiche Arbeit!”
In NRW gibt es derzeit nur für knapp drei Prozent aller Kinder einen Platz in
einer Kindertageseinrichtung. “Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss das
Kinderbetreuungsangebot flächendeckend ausgebaut werden, besonders für unter
3-jährige,” fordert Schäffer, “es muss einen realen Rechtsanspruch auf einen
Kita-Platz geben!”
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert die finanzielle Unterstützung von frauenpolitischen
Einrichtungen, insbesondere von Schutzeinrichtungen für Kinder und Frauen, die
Opfer von Gewalt geworden sind. Unser Ziel ist eine gleichberechtigte
Gesellschaft, in der allen Menschen ohne Angst vor Gewalt oder Diskriminierungen
leben können.
Am Weltfrauentag wird die GRÜNE JUGEND NRW an vielen Orten mit Infoständen und
Aktionen präsent sein. [Natürlich auch in Gelsenkirchen *g*]
Petition zur Erhöhung des Solds für Wehr- und Zivildienstleistende
Folgende Email erreichte uns heute von der Zentralstelle KDV mit der Bitte sie möglichst zu streuen, was hiermit geschieht *g*. Auch wenn wir – wie die Zentralstelle – weiterhin gegen die Wehrpflicht sind, gehört es sich doch diese Menschen auch während ihres Pflichtdienstes auch angemessen zu entlohnen:
Schreibe einen KommentarSeit 1999 ist der Sold für Wehr- und Zivildienstleistende nicht mehr erhöht worden. Eine Erhöhung ist überfällig. Die Zentralstelle KDV und der Deutsche Bundeswehrverband fordern eine Solderhöhung um mindestens zwei Euro pro Tag.
Sie können die Eingabe an den Deutschen Bundestag, der die Höhe der Bezahlung für Wehr- und Zivildienstleistende festlegt, unterstützen:
http://www.zentralstelle-kdv.de/aktuell41.htm
oder direkt auf der Internetseite des Deutschen Bundestages:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=374
Flyer zum internationalen Frauentag 2007
Ansächlich der Aktion zum morgigen (Donnerstag, 8. März) Internationalen Frauentag ist soeben der umfangreiche Flyer zum Internationalen Frauentag hochgeladen worden.
Wir werden mit einer Aktion auf dem Neumarkt ab 17 Uhr auf die unterschiedliche Behandlung von Männern und Frauen in der Arbeitswelt hinweisen. (siehe Terminhinweis)
Download: Flyer zum internationalen Frauentag 2007
2 KommentareMenschenrechte gelten auch in Deutschland!
ernor Muñoz, Inspektor der UN-Menschenrechtskommission für Bildung, stellt in seinem Bericht für die Vereinten Nationen ein weiteres mal fest, wie sehr das deutsche Bildungssystem bestimmte Randgruppen ausgrenzt. “Die Aufteilung auf die vier weiterführenden Schulformen führt zu einer völlig ungerechten Selektion,” kritisiert Max Löffler, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW, “der Plan von Schulministerin Sommer, das Gymnasium weiter von den anderen Schulformen abzukoppeln verstärkt diese Selektion sogar noch. Bildung ist ein kulturelles Menschenrecht und muss damit jedem Kind zustehen, auch in Deutschland!”
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert die Abschaffung des vielgliederigen Schulssystems in Deutschland. Bildung darf nicht von der sozialen Herkunft abhängen, sondern muss für alle zugänglich sein. Besonders Kinder mit Behinderungen müssen gefördert werden, eine gute Möglichkeit dazu bieten die integrierten Schulen. Auch Flüchtlingskinder und Kinder mit unsicherem Aufenthaltsstatus müssen eine Schule besuchen und später eine Ausbildung oder ein Studium beginnen dürfen. “Die Schulpflicht muss für alle gelten”, fordert Löffler.
Schreibe einen KommentarStrategiewechsel jetzt: Mehr zivile Hilfe für Afghanistan!
03.03.2007: Zur Abstimmung des Bundestages über den Einsatz von Tornados in Afghanistan erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:
“Statt immer weiter in den Ausbau der militärischen Kräfte von ISAF zu investieren, muss die Bundesregierung nun einen massiven Kurswechsel hin zu Wiederaufbau und ziviler Konfliktlösung vornehmen. Um die Lage der Bevölkerung im von jahrzehntelangen Bürgerkrieg gezeichneten Afghanistan zu verbessern, bedarf es einer weitaus größeren Gesamtanstrengung. Die GRÜNE JUGEND fordert deshalb, die Ausgaben für den zivilen Bereich den militärischen Mitteln von knapp 500 Millionen Euro jährlich anzugleichen, um eine Verlagerung des Einsatzschwerpunktes zu ermöglichen. Die zusätzlichen Mittel sind insbesondere für den Aufbau der Polizeikräfte und der öffentlichen Institutionen sowie die Erschaffung einer entwicklungspolitischen Alternative zur Drogenwirtschaft einzusetzen. Hier besteht ein unhaltbares Defizit, das den Boden für eine weitere Konfliktverschärfung nährt.
Die rücksichtslose Kriegsführung der US-geführten ‘Operation Enduring Freedom’, treibt die Spirale der Gewalt weiter an, diskreditiert die ISAF als Besatzungstruppe und muss gestoppt werden. Aus diesem Grund fordern die Grünen auch durch unseren Druck seit vergangenem Jahr eine deutliche Kurskorrektur in der internationalen Afghanistanpolitik. Bei der Bundesregierung stießen diese konstruktiven Forderungen jedoch bislang stets auf taube Ohren. Im Gegensatz dazu wird nun der NATO-Anfrage nach Aufklärungstornados in Rekordzeit entsprochen. Dieses Vorgehen muss ein Ende haben. Will der Bundestag eine Eskalation der Lage in Afghanistan verhindern, muss er jetzt eine Verlagerung des Einsatzschwerpunktes vom militärischen auf das zivile Engagement erzwingen. Solange für diesen Kurswechsel keine Anzeichen bestehen, ist das Entsenden weiterer militärischer Kräfte innen- wie bündnispolitisch äußerst fragwürdig.
Aus diesem Grund lehnen viele junge Grüne eine Zustimmung zum Tornado-Einsatz der Bundesregierung ab und fordern, dem Parteitagsbeschluss Rechnung zu tragen, der eine Ausweitung des ISAF-Einsatzes auf den Süden ablehnt. Die unzureichende Informationspolitik der Bundesregierung lässt nicht erkennen, ob der Einsatz der Tornados notwendig für die Sicherheit der zivilen Hilfsprojekte ist. Ganz gleich, wie sich die Abgeordneten in dieser schwierigen Gewissensfrage entscheiden, ist für uns dabei eines klar: Die UN-Mission in Afghanistan wird nur dann erfolgreich sein können und sich der Zustimmung Grüner Friedenspolitik erfreuen, wenn noch in diesem Jahr ein deutlicher Kurswechsel hin zu mehr ziviler Konfliktlösung stattfindet. Die GRÜNE JUGEND empfiehlt der eigenen Partei daher, mit der Ablehnung des Tornado-Einsatzes ein Warnsignal an die Bundesregierung zu senden.”
1 Kommentar bis jetztRadiobericht zu erlassjahr.de
Der Deutschlandfunk hat gestern unter dem Titel “Rote Ballons gegen schwarze Geschäfte” einen Beitrag gesendet, den ich euch nicht vorenthalten will. Wer sich das rund 4-minütige Werk von Bettina von Clausewitz über die aktuelle Kampagne von erlassjahr.de (an der die GJ sich beteiligt) anhören möchte, muss nur hier klicken (MP3 Datei)




