Aktion “Gleiche Arbeit – Gleiches Einkommen” der GJ-Gelsenkirchen zum Internationalen Frauentag
Am 8.März hat die Grüne Jugend Gelsenkirchen – anlässlich des internationalen Weltfrauentags- eine Aktion mit dem Thema „Gleiche Arbeit- Gleiches Einkommen“ durchgeführt.
Die Aktion sollte die Bürger/innen auf die ungleiche Einkommensverteilung zwischen den Geschlechtern aufmerksam machen. Es geht also primär um die Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft und der gegenwärtigen Arbeitswelt. Obwohl wir bereits im 21.Jahrhundert angekommen sind und das Thema Geschlechtergerechtigkeit seit Ende des 20.Jahrhunderts diskutiert wird, bekommen erwerbstätige Frauen durchschnittlich 25% weniger Einkommen im Vergleich zu ihren männlichen Arbeitskollegen.
Diesen Lohnunterschied hat die GJ- Gelsenkirchen mit ihrer Aktion bildlich dargestellt, indem an die Bürger/innen Brötchen und Apfelsaft verteilt wurden. Allerdings wurde der Spieß umgedreht, so dass die Frauen ein ganzes Brötchen und einen vollen Saftbecher bekamen und die Männer jeweils 25% weniger. Zudem wurden an die Bürger/innen Flyer verteilt, welche ausführlich auf das Thema „Geschlechtergerechtigkeit“ eingehen und somit unsere Aktion mit Fakten unterlegten.
Insgesamt war die Aktion ein großer Erfolg, denn es haben viele Bürger/innen mit den Mitgliedern der Grünen Jugend Gelsenkirchen diskutiert und besonders die Frauen waren von unserer Aktion „Gleiche Arbeit- Gleiches Einkommen“ positiv angetan. Außerdem haben auch viele Bürger/innen durch die Medien einiges über das Thema erfahren, wie sich während der Diskussionen herausgestellt hat.
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10 Kommentare
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Frage: Wieso erscheinen derartige Artikel unter der Kategorie “Gender”? Ich glaube, wir müssen die Problematik dieses Begriffes (nichts parteipolitisch Korrektes, hab ich mir ausgedacht
) mal thematisieren… Und Patrick kann sich ja eine neue, möglichst “politisch korrekte” Bezeichnung ausdenken… und die HermaphroditInnen nicht vergessen, bitteschön!
Okay, sag was und ich ändere das umgehend
Ich fand Lammert da ja mal ganz gut im Parlament, als er meinte, wenn man für “Gender Mainstream” einen deutschen Begriff finden würde, den jeder versteht wäre das schon ein erster Erfolg für den Internationalen Frauentag
Also Germanisten an die Front :p
Mhh… Germanisten, die selbst in kurzen Foreneinträgen komische verwirrte Fehler machen. Außerdem geht es nicht um den Anglizismus, sondern ums Pinzip!
Auch Germanisten dürfen Fehler machen
Aber dennoch bist du eindeutig am besten qualifiziert um eine neue Begrifflichkeit zu erfinden. Im übrigen warte ich noch auf einen bestimmten Artikel von dir
Hallo Leute,
Jetzt mal eine Definition des Begriffs “Gender- Mainstreaming”:
“Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.”
Gender: “Gender kommt aus dem Englischen und bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern.
Diese sind-anders als das biologische Geschlecht- erlernt und damit auch veränderbar.”
Mainstreaming:”Mainstreaming(englisch für`Hauptstrom`)bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird.” Quelle: http://www.bmfsfj.de/gm/definition,did=12856.html
So katharina: Nun widerlege bitte diese Begriffserklärung!!
*ggg*
@Matthias
Ich weiß, was beides bedeuten soll (sonst könnte ich ja auch schwerlich Kritik daran üben!), bin aber nicht mit der gängigen Verwendung des Begriffes “Gender” einverstanden, da er originär aus der Intersexualitätsforschung stammt (und zwar von einem Mann, der gänzlich ungrün den Zwang zu einem Geschlecht mit rigorosen Mitteln ausübte) und ich grundsätzlich der Meinung bin, dass sich Grüne Gleichstellungspolitik in der meisten Fällen doch noch auf Personen bezieht, bei denen zugeschriebenes, gefühltes und gelebtes Geschlecht zusammenfallen, sodass es mir leicht widersinnig scheint, hier schon fast standardmäßig mit einer neuen, ursprünglich völlig anders gedachten Begrifflichkeit zu operieren.
So, ist jetzt auf Geschlechtergerechtigkeit geändert worden.
Dann können wir Ja jetzt alle zufrieden sein.
Mit besten Grüßen
Matthias
jaaaaaaa, ich bin soooo glücklich… danke Patrick, das du dich bereitwillig zu meinem Handlanger hast machen lassen…
Bei dir doch immer