Archiv für: April, 2008

Tschernobyl: Jahrestag einer Katastrophe

Am 26. April 2008 ist etwas Wundersames in Gelsenkirchen geschehen. Um 10:30 Uhr trafen sich vier in Maleranzügen gekleidete Personen, die bei den Gelsenkirchener Bürgern für viel Aufsehen gesorgt haben. Die vier mysteriösen Wesen hatten die Mission „Atomkraft – Nein Danke!" und die knatternden Geigerzähler sollten dies auf symbolische Weise unterstreichen.

Bereits nach den ersten zurückgelegten Metern merkte die Bevölkerung, dass dieser Tag ein besonderer ist. Vier weiße Wesen, deren Identität nicht ausfindig zu machen war, pilgerten durch die Gelsenkirchener Innenstadt und verteilten Flyer zum Thema „Atomkraft – Nein Danke!". Auch die Geigerzähler lockten argwöhnische Blicke auf die Genossen vom weißen Stern und sie wurden oft nach ihrer Herkunft befragt. Allerdings bewies nicht jeder den Mut diesen Viern Fragen zu stellen. Kinder z.B. machten nur große Augen und blieben wie festgefroren am Straßenrand stehen. Doch da geschah es, einer der Vier versuchte mit den Kindern der Erde Kontakt aufzunehmen, um das komplexe Thema der Mission zu erklären. Doch dieser Versuch scheiterte kläglich! Das ständige Knattern der selbst konstruierten Geigerzähler und die große Unbekannte – nämlich das Thema „Atomkraft" an sich" – machte die Verwirrung bei den Kindern perfekt. Nur die beiden irdischen Gesetzeshüter konnten die Kinder beruhigen.

Ein weiteres Highlight war eine anhängliche Frau, welche wissen wollte, ob sie bereits verstrahlt sei. Aber auch dieser Dame konnte mit einer genauen Messung ihrer Körperstrahlung geholfen werden. Die Messung fiel natürlich positiv aus, sodass diese Dame beruhigt ihre Samstagseinkäufe machen konnte.

Diese Mission, welche eigentlich als Demonstration bei unseren Gesetzeshütern angemeldet war, stellte sich letztlich als ein großer Erfolg heraus. Es konnte viel Aufmerksamkeit erweckt werden und auch Diskussionen über die Geisteshaltung der vier Gestalten, endeten meistens in eine politische Diskussion mit viel „Grünem Inhalt".

Nach einer Stunde war die Aktion vorüber und die Vier machten sich wieder auf den Weg zu ihrer politischen Geschäftsstelle, wobei auf diesem Weg noch ein kleines Missgeschick passierte, denn ein Mitglied der Gruppe wurde durch eine rote Ampel von der Gruppe getrennt und hüpfte wie ein Flummie herum. Doch nach wenigen Minuten war auch das Problem behoben und die Reise konnte fortgesetzt werden. Angekommen an der Geschäftsstelle entlarvten sich die Vier als altbekannte Gelsenkirchener. Es waren Kevin, Ada, Patrick und Matthias von der Grünen Jugend Gelsenkirchen.

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Freitag keine Sitzung

Abweichend von der Regel ist am kommenden Freitag keine Sitzung der Grünen Jugend. Grund hierfür und weiteres im letzten Protokoll.

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