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Weltrekord gebrochen
Seit gestern ist offiziell, dass der Weltrekord beim Stand Up gegen Armut deutlich gebrochen wurde: 117 Millionen Menschen standen vom 17. bis 19. Oktober auf, um damit ein Zeichen gegen Armut und für die UN – Milleniumsziele zu setzen.
Die meisten Menschen sind in Asien aufgestanden (73 Millionen), in Afrika waren es fast 25 Millionen, in den arabischen Staaten knapp 18 Millionen und in Europa und Nordamerika 1,1 Millionen. (Quelle)
Dies sind damit fast 2% der Weltbevölkerung. Ganz so groß war die Beteiligung in den westlichen Ländern nicht
In Deutschland standen 127.017 Menschen auf. Mehr zu den internationalen und deutschen Aktionen im Blog von Deine Stimme gegen Armut.
Geburtsland = Glückliches Schicksal?
Mit einer Aktion ab 11 Uhr auf dem Preuteplatz wird die Grüne Jugend Gelsenkirchen deutlich machen, wie unterschiedlich die Bedingungen in verschiedenen Ländern sind und welche unterschied es macht, wo man geboren ist. Durch ein Schicksalsrad wird dieser “Zufall” deutlich gemacht.
Als Mitträger des Entschuldungsbündnis erlassjahr.de wird die Grüne Jugend bis zum G8 Gipfel bei mehreren Gelegenheiten auf die Problematik in den internationalen Finanzbeziehungen hinzuweisen,.
Schreibe einen KommentarNPD unerwünscht- Aufruf zur Kundgebung am 21.4. (Sa.) 10.00 Uhr auf dem Borbecker Platz in Essen
Borbecker Aufruf
Die NPD plant in Zusammenarbeit mit sogenannten freien Kameradschaftsgruppen eine Kundgebung in Borbeck am 21. April 2007.
Wir wissen, welch unendliches Leid die nationalsozialistische Gewaltherrschaft gebracht hat.Sollten Neo-Nazis bei uns wieder ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten, darf das nicht unwidersprochen bleiben.
Wir appellieren an die Verantwortlichen in Polizei und Verwaltung, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um diesen Aufmarsch zu verhindern.
Deshalb erklären wir:
Die NPD und ihre Anhänger sind in Borbeck unerwünscht!
Kundgebung und Demonstration gegen den NPD-Aufmarsch in Essen-Borbeck
Samstag, 21. April 2007, 10.00 Uhr, Borbecker Platz (Alter Markt)
Es sprechen Verteter/innen aus Gewerkschaften, Kirchen und anderen Einrichtungen des öffentlichen Lebens.
Aus dem Ratsbeschluss der Stadt Essen, 28.03.2007:
- Der Rat der Stadt Essen spricht sich entschieden gegen eine Demonstration der NPD in Essen aus.
- Er appelliert an die genehmigenden Behörden und Gerichte, alles rechtlich Mögliche zu unternehmen, um die Demonstration zu verhindern.
- Der Rat fordert alle Essener Einwohnerinnen und Einwohner auf, sich gegen die geplante Demonstration zu wehren.
- Der Rat der Stadt Essen bekräftigt diese Grundsätze und unterstreicht damit die Kontinuität in seiner entschiedenen Zurückweisung rechtsextremistischer Tendenzen.
Runder Tisch für Menschenrechte, gegen Rassismus und Rechtsradikalismus.
Die Aktion wird u.a. unterstützt von: Antifaschistisches Forum, AUF, Bezirksschüler/innenvertretung Essen, Bündnis 90/Grüne, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Essen, Die Linke.PDS, DIDF, DKP, Essener Friedensforum, Evangelische und Katholische Kirche Essen, Jusos, SJD-Die Falken, Pro Asyl/Flüchtlingsrat, SPD, VVN-BdA.
Entwicklungshilfe 2006: Nach dem Schaden auch noch Spott
Die vom Entwicklungshilfeausschuss der OECD (DAC) heute vorgelegten Zahlen
über die globalen Entwicklungshilfeleistungen zeigen, dass Deutschland wie
schon in 2005 nur durch die Anrechnung von Schuldenerlassen einen leichten
Anstieg seiner Hilfe erreicht. Weiterlesen
Die Hälfte der Macht den Frauen!
Auch heute sind Frauen in vielen Bereichen noch benachteiligt. Der aktuelle
Gleichstellungsbericht der EU-Kommission zeigt, dass Frauen in Europa im Schnitt
fünfzehn Prozent weniger verdienen als Männer. “In Deutschland haben sich die
Einkommensunterschiede zwischen 1994 und 2004 sogar noch vergrößert,” kritisiert
Verena Schäffer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, “wir verlangen gleichen Lohn
für gleiche Arbeit!”
In NRW gibt es derzeit nur für knapp drei Prozent aller Kinder einen Platz in
einer Kindertageseinrichtung. “Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss das
Kinderbetreuungsangebot flächendeckend ausgebaut werden, besonders für unter
3-jährige,” fordert Schäffer, “es muss einen realen Rechtsanspruch auf einen
Kita-Platz geben!”
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert die finanzielle Unterstützung von frauenpolitischen
Einrichtungen, insbesondere von Schutzeinrichtungen für Kinder und Frauen, die
Opfer von Gewalt geworden sind. Unser Ziel ist eine gleichberechtigte
Gesellschaft, in der allen Menschen ohne Angst vor Gewalt oder Diskriminierungen
leben können.
Am Weltfrauentag wird die GRÜNE JUGEND NRW an vielen Orten mit Infoständen und
Aktionen präsent sein. [Natürlich auch in Gelsenkirchen *g*]
Petition zur Erhöhung des Solds für Wehr- und Zivildienstleistende
Folgende Email erreichte uns heute von der Zentralstelle KDV mit der Bitte sie möglichst zu streuen, was hiermit geschieht *g*. Auch wenn wir – wie die Zentralstelle – weiterhin gegen die Wehrpflicht sind, gehört es sich doch diese Menschen auch während ihres Pflichtdienstes auch angemessen zu entlohnen:
Schreibe einen KommentarSeit 1999 ist der Sold für Wehr- und Zivildienstleistende nicht mehr erhöht worden. Eine Erhöhung ist überfällig. Die Zentralstelle KDV und der Deutsche Bundeswehrverband fordern eine Solderhöhung um mindestens zwei Euro pro Tag.
Sie können die Eingabe an den Deutschen Bundestag, der die Höhe der Bezahlung für Wehr- und Zivildienstleistende festlegt, unterstützen:
http://www.zentralstelle-kdv.de/aktuell41.htm
oder direkt auf der Internetseite des Deutschen Bundestages:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=374
Menschenrechte gelten auch in Deutschland!
ernor Muñoz, Inspektor der UN-Menschenrechtskommission für Bildung, stellt in seinem Bericht für die Vereinten Nationen ein weiteres mal fest, wie sehr das deutsche Bildungssystem bestimmte Randgruppen ausgrenzt. “Die Aufteilung auf die vier weiterführenden Schulformen führt zu einer völlig ungerechten Selektion,” kritisiert Max Löffler, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW, “der Plan von Schulministerin Sommer, das Gymnasium weiter von den anderen Schulformen abzukoppeln verstärkt diese Selektion sogar noch. Bildung ist ein kulturelles Menschenrecht und muss damit jedem Kind zustehen, auch in Deutschland!”
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert die Abschaffung des vielgliederigen Schulssystems in Deutschland. Bildung darf nicht von der sozialen Herkunft abhängen, sondern muss für alle zugänglich sein. Besonders Kinder mit Behinderungen müssen gefördert werden, eine gute Möglichkeit dazu bieten die integrierten Schulen. Auch Flüchtlingskinder und Kinder mit unsicherem Aufenthaltsstatus müssen eine Schule besuchen und später eine Ausbildung oder ein Studium beginnen dürfen. “Die Schulpflicht muss für alle gelten”, fordert Löffler.
Schreibe einen KommentarStrategiewechsel jetzt: Mehr zivile Hilfe für Afghanistan!
03.03.2007: Zur Abstimmung des Bundestages über den Einsatz von Tornados in Afghanistan erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:
“Statt immer weiter in den Ausbau der militärischen Kräfte von ISAF zu investieren, muss die Bundesregierung nun einen massiven Kurswechsel hin zu Wiederaufbau und ziviler Konfliktlösung vornehmen. Um die Lage der Bevölkerung im von jahrzehntelangen Bürgerkrieg gezeichneten Afghanistan zu verbessern, bedarf es einer weitaus größeren Gesamtanstrengung. Die GRÜNE JUGEND fordert deshalb, die Ausgaben für den zivilen Bereich den militärischen Mitteln von knapp 500 Millionen Euro jährlich anzugleichen, um eine Verlagerung des Einsatzschwerpunktes zu ermöglichen. Die zusätzlichen Mittel sind insbesondere für den Aufbau der Polizeikräfte und der öffentlichen Institutionen sowie die Erschaffung einer entwicklungspolitischen Alternative zur Drogenwirtschaft einzusetzen. Hier besteht ein unhaltbares Defizit, das den Boden für eine weitere Konfliktverschärfung nährt.
Die rücksichtslose Kriegsführung der US-geführten ‘Operation Enduring Freedom’, treibt die Spirale der Gewalt weiter an, diskreditiert die ISAF als Besatzungstruppe und muss gestoppt werden. Aus diesem Grund fordern die Grünen auch durch unseren Druck seit vergangenem Jahr eine deutliche Kurskorrektur in der internationalen Afghanistanpolitik. Bei der Bundesregierung stießen diese konstruktiven Forderungen jedoch bislang stets auf taube Ohren. Im Gegensatz dazu wird nun der NATO-Anfrage nach Aufklärungstornados in Rekordzeit entsprochen. Dieses Vorgehen muss ein Ende haben. Will der Bundestag eine Eskalation der Lage in Afghanistan verhindern, muss er jetzt eine Verlagerung des Einsatzschwerpunktes vom militärischen auf das zivile Engagement erzwingen. Solange für diesen Kurswechsel keine Anzeichen bestehen, ist das Entsenden weiterer militärischer Kräfte innen- wie bündnispolitisch äußerst fragwürdig.
Aus diesem Grund lehnen viele junge Grüne eine Zustimmung zum Tornado-Einsatz der Bundesregierung ab und fordern, dem Parteitagsbeschluss Rechnung zu tragen, der eine Ausweitung des ISAF-Einsatzes auf den Süden ablehnt. Die unzureichende Informationspolitik der Bundesregierung lässt nicht erkennen, ob der Einsatz der Tornados notwendig für die Sicherheit der zivilen Hilfsprojekte ist. Ganz gleich, wie sich die Abgeordneten in dieser schwierigen Gewissensfrage entscheiden, ist für uns dabei eines klar: Die UN-Mission in Afghanistan wird nur dann erfolgreich sein können und sich der Zustimmung Grüner Friedenspolitik erfreuen, wenn noch in diesem Jahr ein deutlicher Kurswechsel hin zu mehr ziviler Konfliktlösung stattfindet. Die GRÜNE JUGEND empfiehlt der eigenen Partei daher, mit der Ablehnung des Tornado-Einsatzes ein Warnsignal an die Bundesregierung zu senden.”
1 Kommentar bis jetztRadiobericht zu erlassjahr.de
Der Deutschlandfunk hat gestern unter dem Titel “Rote Ballons gegen schwarze Geschäfte” einen Beitrag gesendet, den ich euch nicht vorenthalten will. Wer sich das rund 4-minütige Werk von Bettina von Clausewitz über die aktuelle Kampagne von erlassjahr.de (an der die GJ sich beteiligt) anhören möchte, muss nur hier klicken (MP3 Datei)
Holocaust muss internationale Allgemeinbildung werden
Zum internationalen Holocaustgedenktag am 27. Januar erklärt Jan Philipp Albrecht, Sprecher GRÜNE JUGEND auf Bundesebene:
“Der Holocaust und die Verbrechen und Ideologien des Nationalsozialismus müssen fester Bestandteil der Schulbildung werden und bleiben. Über 60 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee sind Fremdenhass und Antisemitismus noch immer ein gesellschaftliches Problem, das auch in Deutschland wieder Zuwachs erhält. Immer mehr Jugendliche lassen sich von den Lügen und menschenverachtenden Ideologien der HolocaustleugnerInnen beeindrucken. Kinder und Jugendliche müssen auch weiterhin mit dem Holocaust konfrontiert und über die
Besonderheiten der deutschen Geschichte aufgeklärt werden, um Vergessen, Sättigung oder gar Mystifizierung vorzubeugen. An wichtiger Stelle muss dabei stehen, den Kindern und Jugendlichen die Bedeutung von Demokratie und den Rechten des Individuums für ihr Leben erfahrbar zu machen. Weiterlesen




