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Die Hälfte der Macht den Frauen!
Auch heute sind Frauen in vielen Bereichen noch benachteiligt. Der aktuelle
Gleichstellungsbericht der EU-Kommission zeigt, dass Frauen in Europa im Schnitt
fünfzehn Prozent weniger verdienen als Männer. “In Deutschland haben sich die
Einkommensunterschiede zwischen 1994 und 2004 sogar noch vergrößert,” kritisiert
Verena Schäffer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, “wir verlangen gleichen Lohn
für gleiche Arbeit!”
In NRW gibt es derzeit nur für knapp drei Prozent aller Kinder einen Platz in
einer Kindertageseinrichtung. “Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss das
Kinderbetreuungsangebot flächendeckend ausgebaut werden, besonders für unter
3-jährige,” fordert Schäffer, “es muss einen realen Rechtsanspruch auf einen
Kita-Platz geben!”
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert die finanzielle Unterstützung von frauenpolitischen
Einrichtungen, insbesondere von Schutzeinrichtungen für Kinder und Frauen, die
Opfer von Gewalt geworden sind. Unser Ziel ist eine gleichberechtigte
Gesellschaft, in der allen Menschen ohne Angst vor Gewalt oder Diskriminierungen
leben können.
Am Weltfrauentag wird die GRÜNE JUGEND NRW an vielen Orten mit Infoständen und
Aktionen präsent sein. [Natürlich auch in Gelsenkirchen *g*]
Menschenrechte gelten auch in Deutschland!
ernor Muñoz, Inspektor der UN-Menschenrechtskommission für Bildung, stellt in seinem Bericht für die Vereinten Nationen ein weiteres mal fest, wie sehr das deutsche Bildungssystem bestimmte Randgruppen ausgrenzt. “Die Aufteilung auf die vier weiterführenden Schulformen führt zu einer völlig ungerechten Selektion,” kritisiert Max Löffler, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW, “der Plan von Schulministerin Sommer, das Gymnasium weiter von den anderen Schulformen abzukoppeln verstärkt diese Selektion sogar noch. Bildung ist ein kulturelles Menschenrecht und muss damit jedem Kind zustehen, auch in Deutschland!”
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert die Abschaffung des vielgliederigen Schulssystems in Deutschland. Bildung darf nicht von der sozialen Herkunft abhängen, sondern muss für alle zugänglich sein. Besonders Kinder mit Behinderungen müssen gefördert werden, eine gute Möglichkeit dazu bieten die integrierten Schulen. Auch Flüchtlingskinder und Kinder mit unsicherem Aufenthaltsstatus müssen eine Schule besuchen und später eine Ausbildung oder ein Studium beginnen dürfen. “Die Schulpflicht muss für alle gelten”, fordert Löffler.
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