Archiv für die Kategorie Anti-Rassismus

NPD unerwünscht- Aufruf zur Kundgebung am 21.4. (Sa.) 10.00 Uhr auf dem Borbecker Platz in Essen

Borbecker Aufruf
Die plant in Zusammenarbeit mit sogenannten freien Kameradschaftsgruppen eine Kundgebung in Borbeck am 21. April 2007.

Wir wissen, welch unendliches Leid die nationalsozialistische Gewaltherrschaft gebracht hat.Sollten Neo-Nazis bei uns wieder ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten, darf das nicht unwidersprochen bleiben.

Wir appellieren an die Verantwortlichen in Polizei und Verwaltung, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um diesen Aufmarsch zu verhindern.

Deshalb erklären wir:
Die und ihre Anhänger sind in Borbeck unerwünscht!

Kundgebung und Demonstration gegen den -Aufmarsch in Essen-Borbeck

Samstag, 21. April 2007, 10.00 Uhr, Borbecker Platz (Alter Markt)

Es sprechen Verteter/innen aus Gewerkschaften, Kirchen und anderen Einrichtungen des öffentlichen Lebens.

Aus dem Ratsbeschluss der Stadt Essen, 28.03.2007:

  • Der Rat der Stadt Essen spricht sich entschieden gegen eine Demonstration der in Essen aus.
  • Er appelliert an die genehmigenden Behörden und Gerichte, alles rechtlich Mögliche zu unternehmen, um die Demonstration zu verhindern.
  • Der Rat fordert alle Essener Einwohnerinnen und Einwohner auf, sich gegen die geplante Demonstration zu wehren.
  • Der Rat der Stadt Essen bekräftigt diese Grundsätze und unterstreicht damit die Kontinuität in seiner entschiedenen Zurückweisung rechtsextremistischer Tendenzen.

Runder Tisch für Menschenrechte, gegen Rassismus und Rechtsradikalismus.
Die Aktion wird u.a. unterstützt von: Antifaschistisches Forum, AUF, Bezirksschüler/innenvertretung Essen, Bündnis 90/Grüne, Deutscher Gewerkschaftsbund  (DGB) Essen, Die Linke.PDS, DIDF, DKP, Essener Friedensforum, Evangelische und Katholische Kirche Essen, Jusos, SJD-Die Falken, Pro Asyl/Flüchtlingsrat, SPD, VVN-BdA.

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Holocaust muss internationale Allgemeinbildung werden

Zum internationalen Holocaustgedenktag am 27. Januar erklärt Jan Philipp Albrecht, Sprecher GRÜNE JUGEND auf Bundesebene:

“Der Holocaust und die Verbrechen und Ideologien des Nationalsozialismus müssen fester Bestandteil der Schulbildung werden und bleiben. Über 60 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee sind Fremdenhass und Antisemitismus noch immer ein gesellschaftliches Problem, das auch in Deutschland wieder Zuwachs erhält. Immer mehr Jugendliche lassen sich von den Lügen und menschenverachtenden Ideologien der HolocaustleugnerInnen beeindrucken. Kinder und Jugendliche müssen auch weiterhin mit dem Holocaust konfrontiert und über die
Besonderheiten der deutschen Geschichte aufgeklärt werden, um Vergessen, Sättigung oder gar Mystifizierung vorzubeugen. An wichtiger Stelle muss dabei stehen, den Kindern und Jugendlichen die Bedeutung von Demokratie und den Rechten des Individuums für ihr Leben erfahrbar zu machen. Weiterlesen

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