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	<title>Grüne Jugend Gelsenkirchen &#187; Internationales</title>
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		<title>Homepage der Indienhilfe Bottroper Realschulen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 13:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Jedamzik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gr&#252;ne Jugend arbeitet seit geraumer Zeit immer mal wieder mit der Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler zusammen. Hier gibt es einen Bericht des Besuches von Pr&#228;lat Linse bei uns und hier der entsprechende &#8220;Gegenbesuch&#8221; zum Einkaufen Bei dem zweiten Artikel wurde ich per Kommentar auf die Homepage der Indienhilfe hingewiesen, die unter http://indienhilfe-bottrop.de zu erreichen ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gr&#252;ne Jugend arbeitet seit geraumer Zeit immer mal wieder mit der Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler zusammen. Hier gibt es einen <a href="http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/besuch-der-indienhilfe-bottroper-realschueler-auf-eine-gute-zusammenarbeit-149">Bericht des Besuches von Pr&#228;lat Linse bei uns</a> und hier der <a href="http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/grne-jugend-beim-stand-der-indienhilfe-bottroper-realschler-169/comment-page-1#comment-458">entsprechende &#8220;Gegenbesuch&#8221; zum Einkaufen</a> <img src='http://www.gruene-jugend-ge.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei dem zweiten Artikel wurde ich per Kommentar auf die Homepage der Indienhilfe hingewiesen, die unter <a href="http://indienhilfe-bottrop.de/de/index.html" target="_blank">http://indienhilfe-bottrop.de</a> zu erreichen ist. Und damit das nicht einfach im Nirvana der Kommentare bleibt, ein kleiner Werbeartikel und in die Linkleiste kommt die Seite auch noch, wenn ich diese in den n&#228;chsten Tagen &#252;berarbeite.</p>

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		<title>Weltrekord gebrochen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 08:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Jedamzik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[sonstige NGOs]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Standup]]></category>
		<category><![CDATA[Weltrekord]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern ist offiziell, dass der Weltrekord beim Stand Up gegen Armut deutlich gebrochen wurde: 117 Millionen Menschen standen vom 17. bis 19. Oktober auf, um damit ein Zeichen gegen Armut und f&#252;r die UN &#8211; Milleniumsziele zu setzen. Die meisten Menschen sind in Asien aufgestanden (73 Millionen), in Afrika waren es fast 25 Millionen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern ist offiziell, dass der <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/weltrekord/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Weltrekord">Weltrekord</a> beim <a href="http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/aufgestanden-gegen-armut-186" target="_blank">Stand Up gegen Armut</a> deutlich gebrochen wurde: 117 Millionen Menschen standen vom 17. bis 19. Oktober auf, um damit ein Zeichen gegen Armut und f&#252;r die UN &#8211; Milleniumsziele zu setzen. </p>
<blockquote>
<p>Die meisten Menschen sind in Asien aufgestanden (73 Millionen), in Afrika waren es fast 25 Millionen, in den arabischen Staaten knapp 18 Millionen und in Europa und Nordamerika 1,1 Millionen. (<a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2008/10/22/stand-up-weltweit-117-millionen-menschen-gegen-armut/" target="_blank">Quelle</a>)</p>
</blockquote>
<p>Dies sind damit fast 2% der Weltbev&#246;lkerung. Ganz so gro&#223; war die Beteiligung in den westlichen L&#228;ndern nicht <img src='http://www.gruene-jugend-ge.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  In Deutschland standen 127.017 Menschen auf. Mehr zu den <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2008/10/22/stand-up-weltweit-117-millionen-menschen-gegen-armut/" target="_blank">internationalen</a> und <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2008/10/22/stand-up-in-deutschland-130000-buerger-stehen-auf/" target="_blank">deutschen</a> <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/aktionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktionen">Aktionen</a> im <a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/" target="_blank">Blog von Deine Stimme gegen Armut</a>. </p>

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		<title>Aufgestanden gegen Armut</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 16:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Jedamzik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Entschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[erlassjahr.de]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Sonntag ist die Gr&#252;ne Jugend zusammen mit Falken und Passanten gegen Armut aufgestanden, um ein Zeichen gegen Weltweite Armut zu setzen. Am Stand am Neumarkt, der von 11 bis 12 Uhr stattfand, wurde dar&#252;ber hinaus auch auf die aktuelle Kampagne von erlassjahr.de f&#252;r ein faires und transparentes Entschuldungsverfahren hingewiesen und Materialien der Indienhilfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="154" alt="P1050158" src="http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2008/10/p1050158.jpg" width="204" align="right" border="0" /> Am heutigen Sonntag ist die Gr&#252;ne Jugend zusammen mit Falken und Passanten gegen Armut aufgestanden, um ein Zeichen gegen Weltweite Armut zu setzen. Am <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/2008/10/17/aufstehen-gegen-armut/" target="_blank">Stand am Neumarkt</a>, der von 11 bis 12 Uhr stattfand, wurde dar&#252;ber hinaus auch auf die <a href="http://www.erlassjahr.de/aktionen/ftap/kampagne-fuer-ein-internationales-insolvenzverfahren.html" target="_blank">aktuelle Kampagne von erlassjahr.de</a> f&#252;r ein faires und transparentes Entschuldungsverfahren hingewiesen und Materialien der <a href="http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/besuch-der-indienhilfe-bottroper-realschueler-auf-eine-gute-zusammenarbeit-149" target="_blank">Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler</a> verkauft. Besonders erfreut waren wir dabei, dass beide Kirchengemeinden vor Ort auf diesen Termin hingewiesen hatten. F&#252;r das kommende Jahr ist eine langfristiger organisierte Aktion zu dieser Problematik geplant. Ob die kleine Beteiligung in Gelsenkirchen dazu geholfen hat, den <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/weltrekord/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Weltrekord">Weltrekord</a> zu brechen, werden die kommenden Tage zeigen und es wird nat&#252;rlich hier dar&#252;ber berichtet, wie sonst weltweit und in Deutschland aufgestanden wurde, um sich gegen Armut aufzulehnen.</p>
<p align="center"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="358" alt="P1050169" src="http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/wp-content/uploads/2008/10/p1050169-thumb.jpg" width="470" border="0" /></a> </p>

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		<title>Aufstehen gegen Armut</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 12:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Jedamzik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[An diesem Wochenende ruft die UN-Milleniumskampagne und &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221; weltweit dazu auf, sich gegen Armut zu erheben und symbolisch damit Druck auf die Regierenden auszu&#252;ben, dieses Thema bei allen aktuellen Problemen nicht zu vergessen. Die Gr&#252;ne Jugend Gelsenkirchen wird hierzu am Sonntag zwischen 11 und 12 Uhr einen Infostand auf dem Neumarkt durchf&#252;hren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Wochenende ruft die UN-Milleniumskampagne und &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8221; weltweit dazu auf, sich gegen Armut zu erheben und symbolisch damit Druck auf die Regierenden auszu&#252;ben, dieses Thema bei allen aktuellen Problemen nicht zu vergessen. Die Gr&#252;ne Jugend Gelsenkirchen wird hierzu am Sonntag zwischen 11 und 12 Uhr einen Infostand auf dem Neumarkt durchf&#252;hren, bei der um ca. 11.30 Uhr auch an dieser Aktion teilgenommen wird. Als Mittr&#228;ger des Entschuldungsnetzwerkes <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/erlassjahrde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with erlassjahr.de">erlassjahr.de</a> und Unterst&#252;tzer der Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler will die gr&#252;ne Jugendorganisation deren Themen in den<br />
Vordergrund stellen. In Zeiten der internationalen Finanzkrise und kurz vor der Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Doha sei es umsowichtiger auf die Themen <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/entschuldung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entschuldung">Entschuldung</a> und Armutsbek&#228;mpfung hinzuweisen,  so die Gr&#252;ne Jugend.</p>
<p>Weitere Informationen auch in <a href="http://www.patje.de/2008/10/16/aufstehen-gegen-armut/" target="_blank">Patricks Blog</a> oder bei <a href="http://www.erlassjahr.de/blog/2008/10/17/erlassjahrde-beim-standup-2008/" target="_blank">erlassjahr.de</a>.</p>

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		<title>Besuch der „Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler&#8221; &#8211; Auf eine gute Zusammenarbeit!</title>
		<link>http://www.gruene-jugend-ge.de/2008/08/04/besuch-der-indienhilfe-bottroper-realschueler-auf-eine-gute-zusammenarbeit/</link>
		<comments>http://www.gruene-jugend-ge.de/2008/08/04/besuch-der-indienhilfe-bottroper-realschueler-auf-eine-gute-zusammenarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 10:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ada</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rahmen Am 11.07.2008 besuchte Pr&#228;lat Rolf Linse die Gr&#252;ne-Jugend-Sitzung, um uns die „Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler&#8221; in einem Dia-Vortrag vorzustellen. Bei Kaffee bzw. Tee und Geb&#228;ck ist unsere kleine aber gem&#252;tliche Runde von 7 Mitgliedern (Kevin, Patrick, Katha, Simon, Johanna, Frauke und Ada) rund drei Stunden den Ausf&#252;hrungen des engagierten Pfarrers gefolgt, wobei pers&#246;nliche Nach-fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Der Rahmen</em></p>
<p>Am 11.07.2008 besuchte Pr&#228;lat Rolf Linse die Gr&#252;ne-Jugend-Sitzung, um uns die „Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler&#8221; in einem Dia-Vortrag vorzustellen. Bei Kaffee bzw. Tee und Geb&#228;ck ist unsere kleine aber gem&#252;tliche Runde von 7 Mitgliedern (Kevin, Patrick, Katha, Simon, Johanna, Frauke und Ada) rund drei Stunden den Ausf&#252;hrungen des engagierten Pfarrers gefolgt, wobei pers&#246;nliche Nach-fragen am Ende der Veranstaltung den Einblick in die Arbeit der Organisation vertieften.</p>
<p><em>Wie es zum Kontakt kam</em></p>
<p>Ada hat Pr&#228;lat Linse rein zuf&#228;llig an seinem w&#246;chigen Marktstand w&#228;hrend eines Bottroper Stadt-festes angetroffen und kam mit ihm ins Gespr&#228;ch. Dabei wurde festgehalten, dass eine Zusam-menarbeit erstrebenswert sei und Kontakt miteinander aufgenommen werden soll. Daraufhin gab es einen kurzen Briefwechsel bis ein Termin f&#252;r den Dia-Vortrag gefunden wurde.</p>
<p><em>Der Dia-Vortrag</em></p>
<p>Bei unserem Treffen hat Pr&#228;lat Linse, der &#252;ber 20 Mal selbst in Indien bei den Projektstationen vor Ort war, die „Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler&#8221; lange und detailreich vorgestellt und damit der Gr&#252;nen Jugend Gelsenkirchen ein genaues Bild von ihrem Engagement vermittelt. Dabei waren besonders die Dia-Bilder eindrucksvoll, die einerseits die von starker Armut bzw. Behinderung betroffenen Inder in einer bewundernswerten Zufriedenheit angesichts ihrer Lebensumst&#228;nde zeigten und andererseits den rasanten Fortschritt bei dem Bau von verschiedenen Einrichtungen dokumentierten. Besonders reizend fanden wir die Geste des Pr&#228;lats, jedem von uns einen kleinen Jute-Elefanten-Anh&#228;nger zu schenken und uns ausf&#252;hrliche Brosch&#252;ren auszuh&#228;ndigen.</p>
<p><em>Das Profil der „Indienhilfe Bottroper Realschulen&#8221;</em></p>
<p>Hier ein paar interessante Informationen aus dem Vortrag:</p>
<ul>
<li>Die Indienhilfe betreibt <em>59 Hilfsprojekte in 10 indischen Staaten</em>. Dabei ist es f&#252;r die in katholisch-kirchlicher Tr&#228;gerschaft stehende Organisation nicht von Bedeutung, welchem Glauben die Bed&#252;rftigen anh&#228;ngen. Die <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/spenden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spenden">Spenden</a> kommen g&#228;nzlich in den Projekten an, denn die &#220;berweisungskosten tr&#228;gt das Bistum Essen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der <em>Unterst&#252;tzung von indischen Menschen mit Behin-derung</em>: Mit <em>11 Ausbildungsst&#228;tten</em> mit zum Teil auf eine bestimmte Behinderung ausgerich-teten Einrichtungen wird Geh&#246;rlosen, Blinden und k&#246;rperlich Behinderten eine berufliche Ausbildung erm&#246;glicht, die sie wieder <em>in die Gesellschaft eingliedern</em> soll. Geistig behinderte Menschen werden so weit es geht geschult und gef&#246;rdert und leben oftmals in Internaten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Neben einer Behinderung ist das Geschlecht ein bedeutender Grund f&#252;r den sozialen Abstieg in Indien. M&#228;dchen und Frauen haben eine <em>kaum vorstellbare Diskriminierung</em> zu erleiden, sie werden als Menschen „zweiter Klasse&#8221; betrachtet. Obwohl es gesetzlich verboten ist, werden Hochzeiten immer noch arrangiert und an der Mitgift ausgerichtet; besonders grausam sind daher die Mitgift-Morde an jungen Br&#228;uten. Deshalb legt die Indienhilfe in ihren <em>7 Schulen und 10 Internaten</em> darauf wert, dass <em>mindestens 50 % der Sch&#252;ler weiblich</em> sind. Staatliche Schulen hingegen werden mit einem Mindestanteil von 80% von m&#228;nnlichen Sch&#252;lern dominiert. Selbst die indischen Regierungen erkennen die Besonderheit der Schulen der Indienhilfe mit <em>Auszeichnungen</em> an.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Bedeutung von Schulen und einer nachhaltigen (Grund-)Bildung ist besonders dann erkennbar, wenn man bedenkt, dass in Indien Hunderte von geografisch gebundenen Sprachen gesprochen werden. Mit der <em>Erlernung von Englisch und Hindi</em> sind eine indienweite und beh&#246;rdliche Verst&#228;ndigung und der <em>Zugang zu einer h&#246;heren Schule</em> m&#246;glich. Ein besonders sch&#246;nes Beispiel nannte uns Pr&#228;lat Linse von einem armen behinderten Jungen, der es bis zum Musikprofessor an einer Hochschule geschafft hatte.</li>
</ul>
<ul>
<li>Da es in Indien keine gesetzliche vorgeschriebene Krankenversicherung gibt und die medizi-nische Versorgung f&#252;r die Armen nicht zu bezahlen ist, hat die Organisation <em>8 Betten in einem Krankenhaus</em> „gekauft&#8221;, so dass hier <em>400 Patienten im Jahr</em> unentgeltlich versorgt werden k&#246;nnen. Auch wurde das Medizinstudium von 3 Ordensschwestern finanziert, denen auferlegt wurde, Bed&#252;rftige kostenlos zu versorgen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mit dem Bau von neuen Einrichtungen oder dem Ausbau bestehender Komplexe wird besonders auf <em>dem Land Tagel&#246;hnern f&#252;r mehrere Monate eine gut bezahlte Arbeit </em>geboten, so dass der positive Effekt der Bauma&#223;nahmen auch den Menschen zugute kommt, die nicht direkt von den Einrichtungen profitieren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Indienhilfe vermittelt mit ihrer Arbeit ein <em>Verst&#228;ndnis von Gleichheit und Hilfsbereit-schaft</em>: Jungen und M&#228;nner lernen, dass M&#228;dchen und Frauen auch W&#252;rde haben und gleichberechtigt sind, Inder mit Behinderungen werden in ihr Heimatdorf integriert, wohlhabende Dorfbewohner <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/spenden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spenden">spenden</a> regelm&#228;&#223;ig Nahrung an die Bed&#252;rftigen in ihrem Ort. An dieser Stelle sei das Bespiel genannt, dass ein Vater, der seine beiden T&#246;chter nicht auf eine Schule schicken wollte, zumindest seinen Sohn, der eine Schule der Indienhilfe besucht, damit beauftragt hat, ihnen die Grundz&#252;ge in Sprache und Mathematik nach der Schule Zuhause beizubringen.</li>
</ul>
<p><em>Die Zusammenarbeit</em></p>
<p>Die Gr&#252;ne Jugend Gelsenkirchen hat in ihrer Zusammenarbeit mit der „Indienhilfe Bottroper Realsch&#252;ler&#8221; ihr Hauptaugenmerk auf die Felder Bildung und Frauenf&#246;rderung gelegt und m&#246;chte mit ihren <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/spenden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spenden">Spenden</a> und M&#246;glichkeiten gezielt die entsprechenden Projekte f&#246;rdern.</p>
<p><em>Was wir planen</em></p>
<p>Bald wird es eine Collage der Indienhilfe im Schaufenster des Gr&#252;nen-B&#252;ros geben. Unsere erste Zusammenarbeit wird darin bestehen, dass wir der Organisation Jute-Taschen f&#252;r eine unserer <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/aktionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktionen">Aktionen</a> abnehmen; zu diesem Zwecke werden wir Pr&#228;lat Linse <em>an seinem Stand besuchen, der jeden Samstag am Bottroper Markt zu finden ist.</em> Wir haben bereits eine Spendendose f&#252;r die Indienhilfe eingerichtet, auf die wir bei allen unseren <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/aktionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktionen">Aktionen</a> hinweisen wollen. Ferner werden wir den Erl&#246;s von m&#246;glichen Fair-Trade-Verkaufsst&#228;nden an die Organisation weiterleiten und besonders auf dem Neujahrsempfang der Gr&#252;nen in Gelsenkirchen versuchen, &#252;ber eine Tombola <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/spenden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spenden">Spenden</a> zu mobili-sieren. Besonders in der Weihnachtszeit wird es sich lohnen, die Jute-Figuren der Indienhilfe, die es nicht nur als Elefanten gibt, als Weihnachtsbaumschmuck zu verkaufen. Gerne arbeiten wir mit anderen Gr&#252;ne-Jugend-Basisgruppen oder Organisationen zusammen, wenn sich die Gelegenheit und eine gute Idee bieten. Also einfach melden.</p>
<p><strong>Ansonsten freuen wir uns, wenn die Gelsenkirchener Mitb&#252;rgerinnen und Mitb&#252;rger ihre alten (auch DM-) M&#252;nzen und Altmetall in der Gesch&#228;ftsstelle der Gr&#252;nen abgeben, da diese Gegenst&#228;nde „zu Euros gemacht&#8221; werden k&#246;nnen, die an die „Indienhilfe Bottroper Realschulen&#8221; weitergeleitet werden.</strong></p>

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		<title>Aller guten Dinge sind fair</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 21:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Jedamzik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[FairTrade]]></category>

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		<description><![CDATA[Was mag man denken, wenn f&#252;nf (sp&#228;ter waren es sieben) vollgepackte junge Erwachsene zur sch&#246;nsten und sonnigsten (aber auch k&#228;ltesten) Wintersamstag-Mittagszeit die Hauptstra&#223;e in Gelsenkirchen ansteuern? Nein, leider kein Weihnachtseinkauf, sondern nur ein paar politisch interessierte Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als eine Aktion im Namen der Gr&#252;nen Jugend durchzuf&#252;hren. Aber noch hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2365/2073981068_564b99b124.jpg?v=0" title="Stand auf der Hauptstra&#223;e" rel="lightbox[Aktion]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2365/2073981068_564b99b124_m.jpg" alt="Gr&#252;ne Jugend am Stand" align="right" border="0" height="153" hspace="2" vspace="2" width="180" /></a>Was mag man denken, wenn f&#252;nf (sp&#228;ter waren es sieben) vollgepackte junge Erwachsene zur sch&#246;nsten und sonnigsten (aber auch k&#228;ltesten) Wintersamstag-Mittagszeit die Hauptstra&#223;e in Gelsenkirchen ansteuern? Nein, leider kein Weihnachtseinkauf, sondern nur ein paar politisch interessierte Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als eine Aktion im Namen der Gr&#252;nen Jugend durchzuf&#252;hren. Aber noch hat Gelsenkirchen nicht genug.<span id="more-39"></span></p>
<p>Schon als wir die ganze Opel-Corsa-Ladung Lebensmittel auspacken und gef&#228;hrlich hoch auf unseren Armen stapeln, sind uns die ersten misstrauischen Blicke der Passanten sicher; sp&#228;testens als wir unsere Infostand-Tische um einige Zentimeter zu nah vor dem &#246;rtlichen Eiscafé aufbauen und uns dessen Besitzer freundlich-energisch in sein B&#252;ro bittet, ist uns die volle Aufmerksamkeit der Umgebung (samt dem Stand der Linken ein paar Meter weiter) sicher &#8211; und dummerweise ist die Standgenehmigung im B&#252;ro liegen geblieben. Paar Zentimeter weiter links und eine schnell herbeigeschaffte Standgenehmigung reicher, darf der Stand stehen bleiben und wir verzichten freiwillig auf Kontakt mit der Polizei.</p>
<p>Ja, ja, unsere Demokratie.</p>
<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2128/2073287583_2497304651.jpg" title="In der Nachbarschaft eines netten Cafes" rel="lightbox[Aktion]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2128/2073287583_2497304651_m.jpg" align="left" border="0" height="135" width="180" /></a>Dank der Fingerfertigkeit unserer weiblichen Mitglieder (Ja, hier liegt eine Diskriminierung vor!) pr&#228;sentiert sich bald ein gr&#252;ner Stand- und Verkaufstisch in direkter Nachbarschaft zu einem mit eigenh&#228;ndig im B&#252;ro aufgebr&#252;hten Hei&#223;getr&#228;nken versehenen Stehtisch. Das gibt ein h&#252;bsches Foto mit ein paar GJlern dahinter, eine komische Variante davon tr&#228;gt sogar einen Rentier-Geweih-Haarreifen und verbreitet damit ordentlich Vorweihnachtsstimmung, singen wollte Katha dann aber doch noch nicht. Schon kommt das erste M&#228;dchen: „Guck mal, die haben da einen Laden aufgemacht.&#8221; &#8211; Fast&#8230; Aber das mit dem Verkaufen kommt gleich, erstmal warm werden und Tee trinken.</p>
<p>Und es l&#228;uft gar nicht mal so schlecht: Jedenfalls wirkt die Idee, Fair-Trade-Schokoladen-Pr&#246;bchen auf unsere entsprechenden Flyer aufzukleben, wahre Wunder. Nimm ein St&#252;ckchen Schokolade, den Flyer bekommst du umsonst dazu. In der Autowerbung klappt sowas schlie&#223;lich auch. Ob unsere Zielgruppe Patricks Informationstext auch nur irgendwie beachtet hat, wissen wir nicht, aber nichts desto trotz haben wir 100 Flyer in 2 Stunden verteilt. Na, neidisch? 100 Flyer &#8211; Also f&#252;r uns, na ja, f&#252;r Gelsenkirchen, ist das ein Erfolg&#8230;</p>
<p>W<a href="http://farm3.static.flickr.com/2089/2073998738_b2186db12b.jpg" title="Infostand" rel="lightbox[Aktion]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2089/2073998738_b2186db12b_m.jpg" align="right" border="0" height="135" width="180" /></a>ie gesagt, das mit dem Verkaufen kommt jetzt: Insgesamt liegt die Ausbeute bei &#252;ber 90 Euro, zum gr&#246;&#223;ten Teil dank der Schalke-Kaffee-Dosen, denen unsere grandiosen Werbung einen sehr gut zu bew&#228;ltigenden Andrang verschafft hat: „F&#252;r alle Schalke-Fans: Bio-Fair-Trade-Kaffee, damit wir gegen Hannover gewinnen!&#8221; Spricht ja f&#252;r sich. Kam aber nicht so an. Probieren wollten auch nur vereinzelt Personen, dabei hat sich Simon, der nicht einmal Mitglied bei der GJ GE ist, so viel M&#252;he mit dem Aufbr&#252;hen des Schalke-Kaffees gegeben. Aber alle fanden ihn lecker und zwei oder drei haben ihn nach der Kostprobe sogar gekauft, auch mit Geschenkdose. Die Riesen-Kanne war gegen 15 Uhr dann auch leer, wobei wir durchaus mitgeholfen haben. Der Tee war zwar auch bio-fair und unserer Meinung nach ziemlich lecker, aber das sahen nur wenige Standkunden so, so dass keine einzige Tee-Packung verkauft worden ist, au&#223;er derjenigen, die sich Katha und Frauke als Weihnachtsgeschenke besorgt haben.</p>
<p align="left"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2286/2073199551_8803d0e305.jpg?v=0" title="Flyerverteilen" rel="lightbox[Aktion]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2286/2073199551_8803d0e305_m.jpg" align="left" border="0" height="135" width="180" /></a>W&#228;hrend dieser gem&#252;tlichen Kaffee- und Tee-Proben (wir sollten uns im Weihnachtsmarkt.-gesch&#228;ft umsehen) kamen auch erste politische Gespr&#228;che auf: „Guck mal, Herta, der ist sogar Bio.&#8221;- „Ja, und fair gehandelt.&#8221; &#8211; „Ja, ja, ist ja dasselbe.&#8221; Und schon haben wir ihn freundlich belehrt, woran der nette, alte Mann auch sehr interessiert war. Nicht so sch&#246;n, aber leider sehr richtig, war die Diskussion mit einem Bio-Sympathisanten &#252;ber die Undurchschaubarkeit und Unzuverl&#228;ssigkeit der unterschiedlichen Bio-Siegel &#8211; „Bio an sich ist ja eine prima Sache, aber auch damit wird der Verbraucher betrogen. Wir kaufen lieber im Bio-Laden als bei dubiosen Eigenmarken im Discounter. Haben wir ja jetzt auch bald in Buer, so`n Laden.&#8221; Wir haben ihn auf das EU-Bio-Siegel hingewiesen und unsere Hoffnung ausgesprochen, dass er trotzdem biotreu bleibt.</p>
<p>Mein sch&#246;nstes Erlebnis: ein vielleicht 12-j&#228;hrige Junge mit seinem kleinen Bruder, der zum Stand kam und fragte „Was verkauft ihr denn hier?&#8221; „Bio und Fair-Trade-Produkte.&#8221; &#8211; „<a href="http://farm3.static.flickr.com/2205/2074147194_f01c7e836e.jpg?v=0" title="Ada schenkt Kaffee und Tee aus" rel="lightbox[Aktion]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2205/2074147194_f01c7e836e_m.jpg" align="right" border="0" height="135" width="180" /></a>Ist das Betrug?&#8221; Und als wir ihn davon &#252;berzeugt haben, dass faire Handelsbedingungen daf&#252;r sorgen, dass Menschen in armen L&#228;nder angemessen bezahlt werden und davon eine Familie ern&#228;hren k&#246;nnen, hat er ein Zwei-Euro-St&#252;ck in unsere <a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/spenden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spenden">Spenden</a>-Dose geworfen, ganz ungezwungen und sich seiner guten Sache sicher. Nicht einmal ein St&#252;ck kostenlose Schokolade wollte er haben. „Vielen Dank, prima, dass du dich um andere Menschen k&#252;mmerst.&#8221; &#8211; „Kein Problem.&#8221; Da soll einer nochmal sagen `Die Jugend von heute`. Am Ende waren ca. acht Euro in unserer Spendendose, was auch einen ansehnlichen Erfolg darstellte.</p>
<p>Wovon ich ganz vergessen hatte zu berichten (und dringend nachholen muss, damit Kevin mich nicht anf&#228;llt) sind die „<strong>MANGO MONKEYS</strong>&#8220;, die wir zusammen mit den Schokoladen-Pr&#246;bchen verteilt haben. Die leckeren Weingummi mit Mango-Geschmack kamen besonders bei den Kindern gut an, wurden aber auch von uns gerne „probiert&#8221; &#8211; mehrfach versteht sich. Kevin schw&#246;rt drauf: hei&#223;er Tipp f&#252;r die n&#228;chste Party.</p>
<p><u>Mein Fazit</u>: Es war eine rundum gelungene Aktion, die vor allem f&#252;r Aufsehen gesorgt hat, schlie&#223;lich war der Stand einigerma&#223;en gro&#223; und wir haben uns an einem g&#252;nstigen Punkt in einer Einkaufsstra&#223;e platziert. <a href="http://farm3.static.flickr.com/2221/2074122064_e7b5e2cef4.jpg?v=0" title="Betreuung am Stand" rel="lightbox[Aktion]"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2221/2074122064_e7b5e2cef4_m.jpg" align="left" border="0" height="135" width="180" /></a>Unsere Fair-Trade-Produkte aus dem „Weltl&#228;den-Basis&#8221;-Laden in Buer haben wir zwar nur schleppend verkauft (da half auch nicht, dass „Schalke fair spielt&#8221;), aber die Passanten, die sich an uns herangetraut haben, guckten sich ausgiebig um und haben auch etwas gekauft, wie z.B. Mitarbeiter der evangelischen Kirche, die ihrerseits auch Fair-Trade-Produkte verkaufen. (Da merkt man, wir sind nicht allein.) Auf jeden Fall haben wir aber gut informiert (dank unserer 100 Flyer) und viele Gespr&#228;che gef&#252;hrt. Hinzu kommt die Unmenge an leckerer Schokolade, mit denen wir den Leuten ein bisschen den Tag vers&#252;&#223;t haben (wenn man sich sonst nicht zufrieden geben will). Und das Beste: Es gab keinen einzigen Anti-Gr&#252;nen-Spruch, wie sie sonst gelegentlich kommen.</p>
<p>Aber das Wichtigste zum Schluss: Obwohl es (wie immer bei GJ-GE-<a href="http://www.gruene-jugend-ge.de/tag/aktionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktionen">Aktionen</a>) kalt war, hat es  a u s n a h m s w e i s e   <strong>nicht geregnet</strong>, was bedeutet: h&#252;bsche Fotos und eine Menge</p>
<p align="center"><strong>SPA&#223;</strong></p>
<p align="right"><a href="http://www.flickr.com/photos/patjede/sets/72157603331135865/" target="_blank">Weitere Bilder bei Flickr</a></p>

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		<title>Strategiewechsel jetzt: Mehr zivile Hilfe f&#252;r Afghanistan!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 11:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Jedamzik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
<category>Afghanistan</category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung des Bundesverbandes der Gr&#252;nen Jugend zur bevorstehenden Bundestagsabstimmung &#252;ber die Bereitstellung von Tornados f&#252;r Afghanistan. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>03.03.2007: Zur Abstimmung des Bundestages &#252;ber den Einsatz von Tornados in Afghanistan erkl&#228;rt der Bundesvorstand der GR&#220;NEN JUGEND:</strong></p>
<p>&#8220;Statt immer weiter in den Ausbau der milit&#228;rischen Kr&#228;fte von ISAF zu investieren, muss die Bundesregierung nun einen massiven Kurswechsel hin zu Wiederaufbau und ziviler Konfliktl&#246;sung vornehmen. Um die Lage der Bev&#246;lkerung im von jahrzehntelangen B&#252;rgerkrieg gezeichneten Afghanistan zu verbessern, bedarf es einer weitaus gr&#246;&#223;eren Gesamtanstrengung. Die GR&#220;NE JUGEND fordert deshalb, die Ausgaben f&#252;r den zivilen Bereich den milit&#228;rischen Mitteln von knapp 500 Millionen Euro j&#228;hrlich anzugleichen, um eine Verlagerung des Einsatzschwerpunktes zu erm&#246;glichen. Die zus&#228;tzlichen Mittel sind insbesondere f&#252;r den Aufbau der Polizeikr&#228;fte und der &#246;ffentlichen Institutionen sowie die Erschaffung einer entwicklungspolitischen Alternative zur Drogenwirtschaft einzusetzen. Hier besteht ein unhaltbares Defizit, das den Boden f&#252;r eine weitere Konfliktversch&#228;rfung n&#228;hrt.</p>
<p>Die r&#252;cksichtslose Kriegsf&#252;hrung der US-gef&#252;hrten &#8216;Operation Enduring Freedom&#8217;, treibt die Spirale der Gewalt weiter an, diskreditiert die ISAF als Besatzungstruppe und muss gestoppt werden. Aus diesem Grund fordern die Gr&#252;nen auch durch unseren Druck seit vergangenem Jahr eine deutliche Kurskorrektur in der internationalen Afghanistanpolitik. Bei der Bundesregierung stie&#223;en diese konstruktiven Forderungen jedoch bislang stets auf taube Ohren. Im Gegensatz dazu wird nun der NATO-Anfrage nach Aufkl&#228;rungstornados in Rekordzeit entsprochen. Dieses Vorgehen muss ein Ende haben. Will der Bundestag eine Eskalation der Lage in Afghanistan verhindern, muss er jetzt eine Verlagerung des Einsatzschwerpunktes vom milit&#228;rischen auf das zivile Engagement erzwingen. Solange f&#252;r diesen Kurswechsel keine Anzeichen bestehen, ist das Entsenden weiterer milit&#228;rischer Kr&#228;fte innen- wie b&#252;ndnispolitisch &#228;u&#223;erst fragw&#252;rdig.</p>
<p>Aus diesem Grund lehnen viele junge Gr&#252;ne eine Zustimmung zum Tornado-Einsatz der Bundesregierung ab und fordern, dem Parteitagsbeschluss Rechnung zu tragen, der eine Ausweitung des ISAF-Einsatzes auf den S&#252;den ablehnt. Die unzureichende Informationspolitik der Bundesregierung l&#228;sst nicht erkennen, ob der Einsatz der Tornados notwendig f&#252;r die Sicherheit der zivilen Hilfsprojekte ist. Ganz gleich, wie sich die Abgeordneten in dieser schwierigen Gewissensfrage entscheiden, ist f&#252;r uns dabei eines klar: Die UN-Mission in Afghanistan wird nur dann erfolgreich sein k&#246;nnen und sich der Zustimmung Gr&#252;ner Friedenspolitik erfreuen, wenn noch in diesem Jahr ein deutlicher Kurswechsel hin zu mehr ziviler Konfliktl&#246;sung stattfindet. Die GR&#220;NE JUGEND empfiehlt der eigenen Partei daher, mit der Ablehnung des Tornado-Einsatzes ein Warnsignal an die Bundesregierung zu senden.&#8221;</p>

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